Auf B2-Niveau verwenden Sie die substantivischen Indefinitpronomen einer, keiner und die substantivischen Possessivformen meiner, deiner, seiner usw. sicher. Diese Pronomen stehen ohne Nomen und ersetzen ein bereits genanntes oder bekanntes Nomen.
Substantivische Pronomen stehen ohne Nomen – sie ersetzen ein bereits genanntes oder aus dem Kontext bekanntes Nomen:
Die Endungen entsprechen dem bestimmten Artikel, mit besonderen Formen im Nominativ Maskulin und Nominativ/Akkusativ Neutrum:
| Kasus | Maskulin | Feminin | Neutrum |
|---|---|---|---|
| Nom. | einer / keiner | eine / keine | ein(e)s / kein(e)s |
| Akk. | einen / keinen | eine / keine | ein(e)s / kein(e)s |
| Dat. | einem / keinem | einer / keiner | einem / keinem |
Die Possessivpronomen meiner, deiner, seiner, ihrer, unserer, eurer, ihrer/Ihrer folgen demselben Muster wie einer/keiner:
| Kasus | Maskulin | Feminin | Neutrum |
|---|---|---|---|
| Nom. | meiner | meine | mein(e)s |
| Akk. | meinen | meine | mein(e)s |
| Dat. | meinem | meiner | meinem |
Einer existiert nur im Singular. Im Plural verwendet man welche (bejahend) und keine (verneinend):
Die Endungen entsprechen dem bestimmten Artikel, mit Sonderformen im Nom. m. und Nom./Akk. n.: Nom.: einer/keiner (m.), eine/keine (f.), ein(e)s/kein(e)s (n.). Akk.: einen/keinen (m.), eine/keine (f.), ein(e)s/kein(e)s (n.). Dat.: einem/keinem (m./n.), einer/keiner (f.).
Sie folgen demselben Muster wie einer/keiner: Ist das dein Buch? – Ja, das ist meins. Wessen Tasche ist das? – Das ist ihre. Nom. m.: meiner, deiner, seiner. Nom./Akk. n.: mein(e)s, dein(e)s, sein(e)s.
Ein/kein (Artikel) steht vor einem Nomen: Ich habe einen Stift. Einer/keiner (Pronomen) steht ohne Nomen: Ich habe einen. (= einen Stift). Ich habe keinen. Der Unterschied ist syntaktisch, nicht formell – die Endungen sind fast gleich.
Nein, einer gibt es nur im Singular. Im Plural verwendet man welche: Hast du Tomaten? – Ja, ich habe welche. Die Verneinung ist keine: Nein, ich habe keine.